Chefarztwechsel in der Orthopädischen Klinik Hessisch Lichtenau

Dr. Franz-Josef Müller bleibt der Orthopädischen Klinik Hessisch Lichtenau und des MVZ LICHTENAU als Arzt und Operateur erhalten.

Zum 31. Dezember verlässt der langjährige Chefarzt Dr. Franz-Josef Müller die Position des Chefarztes auf dem Mühlenberg und  gleich zwei erfahrene Ärzte folgen nach: Die Leitenden Oberärzte Dr. Jens Klingebiel und Tobias Radebold werden als Doppel an der Spitze der Abteilung Allgemeine Orthopädie & Traumatologie stehen. Dr. Müller bleibt aber als Arzt und Operateur den Patienten/innen der Klinik in Hessisch Lichtenau und des MVZ LICHTENAU erhalten.

 

Nach 33 Jahren in der Orthopädischen Klinik ist Schluss: Ende des Jahres übergibt Dr. med. Franz-Josef Müller den Posten des Chefarztes an seine Kollegen, die Oberärzte Dr. Jens Klingebiel und Tobias Radebold: „Nach über 30 Jahren am Mühlenberg sage ich nun ‚Auf Wiedersehen‘. Und das meine ich auch so,“ sagt Dr. Müller. Denn wirklich weg ist der erfahrene und gefragte Spezialist noch lange nicht: Auch nach dem Chefarztwechsel wird er in Hessisch Lichtenau und Umgebung weiter tätig sein. Dr. Müller: „Zu meinen Aufgaben gehört die Betreuung von Patienten und die Durchführung von Operationen wie zuvor.“ An festen Tagen in der Woche wird er Sprechstunden abhalten, die für alle Patienten/innen zugänglich sind und es gibt wöchentlich zwei feste Operationstage. Im Oktober 2020 nahm Dr. Müller zudem eine kassenärztliche Tätigkeit im MVZ Kaufungen auf, so dass sich Patienten/innen auch dort vorstellen können. In der modernen Praxis am LosseStern werden das breite Spektrum der Orthopädie und nun auch der Physikalischen und Rehabilitativen Medizin  behandelt, erforderliche Operationen weiterhin in Hessisch Lichtenau durchgeführt. Schwerpunkte der Behandlung sind die Endoprothetik an Knie- und Hüftgelenken, die Revisions- und Wechselendoprothetik, Fußoperationen, aber auch die üblichen orthopädisch-arthroskopischen Operationen - sowohl stationär als auch ambulant.

 

Langweilig wird es also nicht für den beliebten Orthopäden und Reha-Mediziner: Der Wegfall der administrativen und organisatorischen Führungsaufgaben gibt ihm Zeit, sich neben der Betreuung der Patienten/innen auch verstärkt seiner Gastprofessur in China zu widmen - sobald dies wieder möglich ist. Weitere Tätigkeitsbereiche sind die Überwachung der Qualität der durchgeführten Arbeiten im Rahmen eines Peer-Review-Verfahrens (Qualitätszirkel der Orthopädischen Klinik Hessisch Lichtenau) und die Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Allgemeine Orthopädie und Unfallchirurgie. Geplant sind derzeit regelmäßige Beiträge in Print-Medien oder im Internet: Nach insgesamt 42 Arbeitsjahren ist ihm die Weitergabe von Informationen und Erfahrungen an Patienten/innen und Kollegen/innen wichtig. „Außerdem würde ich gern ohne Zeitdruck an nationalen und internationalen Fortbildungen, Kongressen und Hospitationen teilnehmen und plane in Ländern wie China oder in Südamerika Vortragsreisen und Operationsdemonstrationen,“ so Dr. Müller.

 

Der Geschäftsführer der Klinik, Matthias Adler, dankt dem langjährigen Chefarzt: „Im Namen von LICHTENAU e.V., der Orthopädischen Klinik, aller Kolleginnen und Kollegen und auch im Namen der zahlreichen, zufriedenen Patientinnen und Patienten danke ich Dr. Müller für so viele Jahre erfolgreichen und verbindlichen Einsatz und ausgezeichnete und hervorragende Arbeit. Ich wünsche ihm mehr Zeit für das Privatleben und freue mich, dass wir in den nächsten Jahren in veränderter Position aber auch weiterhin erfolgreich und vertrauensvoll zum Wohle unserer Patientinnen und Patienten zusammenarbeiten werden,“ so Matthias Adler, der auch Geschäftsführer der MVZ LICHTENAU gGmbH ist. Und fügt an: „Dem neuen Chefarzt-Duo wünsche ich natürlich einen erfolgreichen Start auf ihrer neuen Position und freue mich über diese qualifizierte Nachbesetzung.“

 

Der Theologische Vorstand, Pfr. Dieter Christian Peuckert, ergänzt: „In den 33 Jahren seiner LICHTENAUer Tätigkeit hat Dr. Müller nicht nur die außerordentliche Qualität seiner Abteilung maßgeblich weiterbefördert, sondern auch den internationalen Ruf aufgebaut. Ebenso hat er, durch besonderes Engagement für Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten, auch die diakonische Ausrichtung stets im Blick behalten und gefördert. In diese Weiterentwicklung wurde schon früh die nächste Generation einbezogen. Auf diese Weise ist mit seinen Nachfolgern, Dr. Klingebiel und Herrn Radebold, größtmögliche Kontinuität gewährleistet.“